Unter dem Motto «Nahrung für Geist und Körper» fand am 8. Mai der erste Networking-Lunch für (Jung-) Unternehmerinnen und Unternehmer in der Giesserei in Zürich-Oerlikon statt. 

Dominik Escher gab auf die Fragen des Publikums und der Moderation von Felix E. Müller Auskunft. Als Gründungsmitglied mehrerer Unternehmen, die er bis zum erfolgreichen Verkauf führte, konnte er aus seinen Erfahrungen zum Thema Venture Capital, Exit-Strategien und Life Sciences schöpfen. Die wichtigsten Aussagen aus dem Gespräch haben wir Ihnen zusammen gefasst.

  • Die Hauptaufgabe eines CEOs in der Biotech-Branche ist die Kapitalsuche
  • Überzeugungskraft ist gefragt, denn zu Beginn existieren nur Ideen und kaum Resultate
  • In der Biotech-Branche braucht man als Investor einen langen Atem – Investitionen zahlen sich erst langfristig zurück
  • Ideen müssen so herunter gebrochen werden, dass sie auch Investoren ausserhalb der Branche verstehen
  • Resultate helfen als Türöffner bei Investoren, man muss aber sehr häufig „Klinken Putzen“ und immer wieder nachhaken. Durchhaltevermögen ist gefragt.
  • Das grösste Problem ist die Huhn-Ei-Thematik: Investoren sind erst dann bereit zu investieren, wenn Ergebnisse vorliegen und andere Investoren an Board sind. Doch im Biotech-Bereich wird das Geld oft für die Forschung gebraucht, um Ergebnisse zu produzieren.
  • Dominik Escher rät dazu als Biotech-Unternehmen direkt in den USA auf Investorensuche zu gehen, weil die Mentalität anders ist und die Kapitalrunden grösser

Der nächste Networking Lunch findet am 20. September in Bern statt. Leyla Acaroglu wühlt unsere klassische Denkweise auf und zeigt, wie man zu wahren Innovationen kommt. Weitere Informationen folgen in Kürze.