Durch Kombination von Rasterkraftmikroskopen mit verschiedenen Technologien produziert und entwickelt das Hightech-Unternehmen aus Liestal Instrumente für spezifische Anwendungen im Forschungs- und Bildungsbereich.

Die Nanotechnologie ist ein stetig wachsender Markt, der grosses Zukunftspotenzial birgt. Auch im Mikroskop-Markt ist die Technologie nicht mehr wegzudenken. In diesem Bereich ist das Unternehmen Nanosurf AG tätig. Nanosurf hat sich auf die Entwicklung von Rasterkraftmikroskopen spezialisiert. Bei dieser Mikroskopart wird die zu untersuchende Probe durch eine Sonde in einem Rasterprozess Punkt für Punkt abgetastet. Aus den daraus entstandenen Messwerten ergibt sich ein digitales Bild. Diese Art der Analyse bietet ein breites Anwendungsspektrum.

Was die Nanosurf AG von anderen Unternehmen abhebt, ist die Tatsache, dass sie auf Wunsch von Kunden einzigartige Instrumente für spezifische Anwendungen herstellt. Somit werden anwendungs- und kundenorientierte Systemlösungen realisiert. Die Mikroskope von Nanosurf, welche mittlerweile weltweit benutzt werden, finden ihre Verwendung hauptsächlich in der universitären Forschung und der Bildung.

Mit neuen Produkten wie FluidFM und Cell-Balance will Nanosurf nun den Life-Science-Markt erobern. FluidFM ist ein System, bei dem Rasterkraftmikroskope mit Mikrofluidik kombiniert werden. Dadurch werden einzigartige Lösungen in der biologischen Anwendung ermöglicht: DNA, RNA oder Medikamentenwirkstoffe können in Zellen injiziert werden, ohne diese unnötig zu beschädigen. Das Produkt Cell-Balance ermöglicht durch seine innovative Messtechnik eine nie zuvor da gewesene Genauigkeit im Wiegen von Zellen.

Anfang Januar wurde Nanosurf AG mit dem Qualitätslabel «SEF.High-Potential KMU» ausgezeichnet. Die Produkte von Nanosurf überzeugten die Experten der Wachstumsinitiative SEF4KMU sowohl durch ihre Modularität wie auch durch das gute Preis-Leistungs-Verhältnis.

Auszeichung als
High-Potential KMU

Januar 2016

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