Die elektronische Fussfessel von Geosatis SA bietet eine kostengünstige und platzsparende Alternative für Behörden im Strafvollzug. Täter können sicher zu Hause verwahrt und überwacht werden. Zusätzlich verhilft diese Variante zu einer besseren Resozialisierung und Integration von Straftätern.

geosatis_360x202_2Der Tagesanzeiger berichtete 2013 über die ansteigenden Kosten im Strafvollzug. Zwischen 2005 und 2010 sind die Kosten um ein Viertel angestiegen. Den Artikel können Sie hier nachlesen. Der Anstieg mag zwar abgeflacht sein, eine Kostenreduktion erscheint jedoch unwahrscheinlich.

Geosatis SA bietet Behörden im Strafvollzug eine kostengünstige Alternative an. Das Unternehmen stellt eine High-Tech Fussfessel für die elektronische Überwachung von Straftätern her. Das Gerät ist manipulationssicher und stösst bei einem Versuch einen Alarm aus. Insgesamt gilt Geosatis als Technologieführer in dieser Branche, nicht zuletzt wegen der soliden Struktur, der Fessel, die aus einem Stück besteht und wasserfest ist. Das Gerät kann somit in jeder Situation getragen werden. Neben ihrem Herzstück stellt die Firma auch eine mobile Auflade- und eine Station für zu Hause, einen Beacon, eine App für die Opfer und eine Überwachungsplattform für die Justizbehörde her.

Vermeidung von Desozialisation

Die Schweiz hat bereits im 2007 bzw. 2008 Pilotprojekte zur elektronischen Überwachung von Straftätern durchgeführt. Das Fazit aus diesen Pilotversuchen ist, dass diese Methode nicht nur kostengünstiger ist, sondern auch als zuverlässiger als die gemeinnützige Arbeit eingestuft wird und die desozialisierende Wirkung von einem Gefängnis reduziert. Täter können ihre Strafe in der gewohnten Umgebung absitzen und je nach Härtefall sogar ihrer gewohnten Arbeitsstelle nachgehen. Dies fördert die Rehabilitation der Täter und deren Integration in die Gesellschaft. Zusätzlich löst die elektronische Überwachungsmöglichkeit das Problem von überfüllten Gefängnissen. Als Anwendungsgebiet kommt der Einsatz in Untersuchungshaft, im Gefängnis zur Überwachung, beim Transfer oder medizinischen Notfällen oder auch bei einer frühzeitigen Entlassung in Frage.

Internationale Kundenbasis

Ankle bracelet GeosatisDas erste Konzept zur Idee wurde 2010 an der EPFL entwickelt. Der erste Prototyp entstand 2012. Da die Kunden vor allem aus Behörden bestehen, ist die Akquise zeitraubend und aufwändig. Nichtsdestotrotz hat Geosatis in den letzten Jahren mit Behörden aus der ganzen Welt Verträge über eine Pilotphase hinaus geschlossen. Die Wechselbarrieren sind hoch und die Wahrscheinlichkeit der Weiterführung dieser Verträge sehr hoch. Das SEF4KMU-Expertenteam glaubt an das Potential in diesem Bereich und zeichnet Geosatis mit dem Qualitätslabel «SEF.High-Potential KMU» aus.

Geosatis Logo

Auszeichung als
SEF.High-Potential KMU

Dezember 2017

Label Geosatis DE